Wie funktioniert geistiges Heilen, was geschieht da und was macht geistige Heilung bzw. spirituelles Heilen im Kern aus? Beim geistigen Heilen überträgt der Heiler durch Handauflegen Energien auf den Kranken, die nicht nur körperlich-symptomatisch, sondern tiefer wirken. Tiefer, das heißt sowohl energetisch als auch psychisch wirksam und dadurch die eigentlichen Ursachen beeinflussend. Die Energien der Chakras bzw. Aura einerseits und die Psyche andererseits (die ebenso voller Energien ist, z.B. Emotionen) verursachen stets die körperlichen Symptome. Ein Chakra ist ein feinstoffliches Energiezentrum am Körper. Es existieren daneben auch körperliche Ursachen, aber diese beiden miteinander verbundenen Faktoren – Chakra-Energien und Psyche – sind die eigentlichen Urheber jeder (!) Krankheit, wie auf der Seite über Psychosomatik, psychosomatische Beschwerden ausführlich erläutert.

 

Geistiges Heilen setzt deshalb sinnvollerweise genau bei diesen beiden Hauptverursachern an. Der Heiler reguliert die körpersteuernden Energien der Chakras und berührt damit auch die Psyche, die als Energiepartner der Chakras „mitbewegt“ wird. Geistige Heilung kann im Wege einer solchen Doppelwirkung daher vereinzelt sogenannte Wunderheilungen vollbringen. Allerdings gehört dazu auch eine karmische Heilungsreife der Krankheit bzw. des Patienten oder ein Akt göttlicher Gnade.

Angesichts des tieferen psychischen und energetischen Aspekts jeder Krankheit müssen körperliche Beschwerden keineswegs im Vordergrund stehen oder zwingend erforderlich für eine Heilbehandlung sein. Eine geistige Heilung kann ohne Weiteres Energiestörungen behandeln, die sich NOCH NICHT als körperliche Symptome zeigen oder als nicht-körperliche, geistig-seelische Symptome.

Der Heiler legt die Hände entweder direkt auf den Körper oder aber er bleibt in der Aura. Theoretisch geht es auch ohne die Hände, aber sie sind ein zum Heilen geradezu geschaffenes Instrument und es gibt außer bei einer erforderlichen Fernheilung keinen Grund, auf das Handauflegen zu verzichten.

 

Der geläufige Ausdruck „geistiges Heilen“ ist für manche etwas missverständlich oder zumindest unklar. Geistige Heilung hat nichts mit dem Verstand zu tun, o.k., das wird vermutlich noch die wenigsten wundern. Allerdings ist deren Verständnis als spirituelle Heilung unter Umständen ebenfalls falsch. Viele Heiler bzw. Geistheiler leisten weniger eine spirituelle Arbeit als vielmehr eine energetische. Sie verstehen sich nicht als Kanal für z.B. Erzengel, sprechen keine Gebete und sind vielleicht noch nicht mal gläubig. Die Arbeit bzw. Heilung mit und durch Energien ist der große gemeinsame Nenner der sogenannten geistigen Heilung. Energie-Heilung wäre daher der wohl treffendste Ausdruck. Letztlich hängt es davon ab, wie der Heiler im Einzelfall arbeitet. Wer sich ganz bewusst für die höheren Mächte wie Erzengel oder Christus öffnet, um die heilenden Energien von „dort“ zu erhalten und darüber hinaus Gebete spricht, der betreibt sicherlich nicht nur Energie-Arbeit, sondern auch spirituelles Heilen. Eine Rolle spielt außerdem der gesamte spirituelle Hintergrund des Heilers, seine Lebensführung und Einstellung.

 

Die obigen Erklärungen darüber, was geistiges Heilen ausmacht, mögen Ihr Bedürfnis nach Wissen und Verstehen befriedigen. Geistige Heilung durch Handauflegen ist aber alles andere als eine Kopfsache und deswegen sei mir zusätzlich eine weniger verstandesorientierte, persönliche Einschätzung erlaubt. Ich empfinde spirituelles Heilen mit Handauflegen als etwas genial Einfaches und Heiliges. Der Heiler muss kein Heiliger sein, aber das Heilen selbst hat für mich etwas Heiliges. Da ist ein Hilfesuchender, der sich nicht der wissenschaftlichen Medizin, sondern spirituellen Kräften anvertraut und dem in deren Namen handelnden Heiler. Und da ist der Heiler, der wie ein Fürsprecher die Brücke zur Liebe und den höheren Kräften errichtet, um schließlich als Kanal für heilende Energien zu dienen. Das war’s, mehr braucht es nicht. Keine Apparaturen, keine Medikamente, keine Analysen und Tests, kein angestrengtes Nachdenken. Nur die zwei Menschen, um die es geht und die verbindenden spirituellen Kräfte.