Heilung durch die Kraft der Natur und die Schönheit der Pflanze.

 

Bereits vor Jahrtausenden hat der Mensch die heilenden Kräfte der Pflanzen erkannt und für seine Gesundheit zu nutzen verstanden. Ägypter, Griechen und Römer haben den Grundstein zur Pflanzenheilkunde gelegt, und ihre Erfahrungen kamen den Menschen späterer Jahrhunderte zugute.

 

Vermutlich ist die Pflanzenheilkunde die älteste Heilmethode der Menschheit. Auch heute ist sie eine tragende Säule der Naturheilkunde. Das jahrhunderte- bis jahrtausende alte Erfahrungswissen über die Heilwirkungen der Pflanzen ist mit modernen naturwissenschaftlichen Forschungsmethoden mittlerweile in vielen Fällen bestätigt worden. Neben der unmittelbaren persönlichen Kenntnis und Erfahrung der Pflanze stehen uns heute das traditionelle Wissen und die Ergebnisse moderner Heilpflanzenforschung zur Verfügung, um Heilpflanzen in der Therapie gezielt und sicher einzusetzen. Die Betrachtung der Pflanze als lebendiges, vielschichtiges Wesen spielt in der Pflanzenheilkunde ebenso eine Rolle wie die Beachtung wissenschaftlich-analytischer Erkenntnisse.

 

In der Kräutertherapie verwendet man bestimmte Teile der Arzneipflanzen, wie Blätter oder Blüten, einzelne Bestandteile, wie ätherische Öle, und verschiedene Zubereitungen (z. B. Trockenextrakte, Tinkturen, Presssäfte, Tees, Umschläge, Bäder). Nicht nur die Wahl der richtigen Pflanze, sondern auch die Zubereitungsart und die entsprechenden Dosierung ist für den Therapieerfolg entscheidend. Ebenso die fundierte Kenntnis von Kontraindikationen und Wechselwirkungen ist für einen verantwortungsvollen Einsatz in der Praxis und auch in der Eigentherapie nötig. Pflanzliche Heilmittel finden bei vielen Menschen große Akzeptanz. Aufgrund ihrer vielfältigen, über Jahrhunderte erprobten und erwiesenen Einsatzmöglichkeiten hat die Pflanzenheilkunde einen festen Platz in der Naturheilmedizin. Ihre Anwendungsgebiete erstrecken sich von der innerlichen und äußerlichen Behandlung von Krankheiten,  der Besserung der seelischen Befindlichkeit, bis hin zur Nutzung als Hausmittel.