Sozialtherapeut

Sozialtherapeuten therapieren, betreuen und beraten Menschen in Krisensituationen, die z.B. unter Angststörungen oder Depressionen leiden oder suchtkrank sind, und bieten ihnen psychologische sowie therapeutische Unterstützung. Auch die Prävention von Suchterkrankungen sowie die Aufklärung und Beratung Angehöriger gehört zu ihren Aufgaben. Sozialtherapeuten und -therapeutinnen arbeiten in Einrichtungen des Gesundheits- bzw. Sozialwesens, z.B. in Rehabilitationskliniken für psychisch kranke bzw. suchtkranke Menschen und im psychotherapeutischen Bereich von Kliniken oder Praxen. Ebenso sind sie in ambulanten oder stationären Einrichtungen zur psychosozialen Betreuung von Menschen in Krisensituationen und in betreuten Wohnheimen tätig. Auch in Beratungsstellen, beispielsweise im Bereich Jugend- und Familienberatung und Suchtprävention, sowie in sozialtherapeutischen Einrichtungen des Strafvollzugs finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten.

Ausbildung

Sozialtherapeut/in ist eine intern geregelte berufliche Weiterbildung an Bildungsinstituten unterschiedlicher Träger, die in der Regel auf einem abgeschlossenen Studium im Bereich Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie oder Medizin aufbaut. Teilweise kann die Weiterbildung auch im Anschluss an eine Berufsausbildung im sozialen, medizinischen oder therapeutischen Bereich (z.B. Erzieher/in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in) absolviert werden. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 6 Monate, in Teilzeit 3 Jahre.

Kompetenzen

+ Gesundheitsvorsorge (Prävention)

+ Jugendarbeit, -pflege

+ Offene Sozialarbeit

+ Sozialpädagogische Familienhilfe

+ Sozialtherapie

+ Suchttherapie