Regressansprüche der Krankenkassen – Achtung !

Als selbständiger Podologe haften Sie laut dem Gesetz stets voll und unlimitiert für Personen- oder Sachschäden, die Sie schuldhaft verursachen. Hierbei geht nicht selten um Fälle, in denen Ihnen nach einer Behandlung eines Patienten ein Fehlverhalten vorgeworfen wird, welches zu medizinischen Folgekosten geführt hat. Kurz gesagt, dass Ihre Behandlung die Beschwerden des Patienten vergrößert hat. Diese Folgekosten übernimmt erst einmal die Krankenkasse des Geschädigten. Diese aber hat den Anspruch auf Erstattung durch Sie als (vermeintlichen) Schadenverursacher. Man spricht hier von Regress.

Eine Berufshaftpflichtversicherung für Podologen schütz Sie hier in zweierlei Hinsicht:

  1. Sie prüft, ob die Ansprüche gegen Sie überhaupt rechtens sind, eine Haftung lt. Gesetz also überhaupt gegeben ist. Ist dies nicht der Fall, würde der Versicherer die zu Unrecht gestellten Ansprüche gegen Sie zurückweisen und das nötigenfalls sogar bis hin zur einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Man spricht hier auch von der passiven Rechtsschutzfunktion der Berufshaftpflichtversicherung.
  2. Die zu Recht gegen Sie gestellten Schadenersatzansprüche würde die Continentale als Ihr Haftpflichtversicherer voll übernehmen und an den Geschädigten oder dessen Krankenkasse zahlen.