Schadensbeispiele / berufliche Risiken eines Physiotherapeuten

Schadensbeispiel 1

Als Physiotherapeut behandeln Sie einen Patienten mit Rückenschmerzen im LWS-Bereich. Beim Durchführen einer Übung verschlimmern sich die Beschwerden des Patienten schlagartig. In der Folge wird vom behandelnden Orthopäden ein Bandscheibenvorfall beim Patienten festgestellt. Dieser verklagt Sie nun auf Schadenersatz in Form von Schmerzensgeld und Verdienstausfallersatz. Die Krankenversicherung des Patienten meldet sich mit einer Regressforderung für die entstandenen Behandlungskosten. Ihre Berufshaftpflichtversicherung hilft Ihnen genau hier, indem sie die gestellten Ansprüche prüft und berechtigte Ansprüche befriedigt. Unberechtigte Ansprüche werden abgewehrt. Einen möglichen Rechtsstreit führt Ihr Berufshaftpflichtversicherer in Ihrem Namen.

Schadenbeispiel 2

Sie behandeln in Ihrer physiotherapeutischen Praxis und trainieren Ihre Patienten auch an verschiedenen Geräten im Rahmen der erweiterten ambulanten Physiotherapie. Trotz genauer Einweisung an die Geräte, stürzt eine Patientin von einem Laufband, nachdem sie zuvor stolperte, und bricht sich das Handgelenk. Die Patientin macht nun Schadenersatzansprüche geltend, weil Ihr Mitarbeiter angeblich keine ausreichende Einweisung zu dem Gerät gegeben hat. Das Verfahren ist im Weiteren wie im Beispiel 1. Berechtigte Ansprüche werden befriedigt und unberechtigte abgewehrt. Sie sind lediglich zur Auskunft gegenüber dem Versicherer verpflichtet.

Schadenbeispiel 3

Ein Physiotherapeut berät als Freiberufler des Heilwesens eine Kundin in ihrer Villa in Neckar. Beim Ausziehen der Weste stößt er eine teure Blumenvase um. Die Kundin macht nun Schadenersatzansprüche nach § 823 BGB geltend. Die Berufshaftpflichtversicherung kümmert sich im weiteren komplett um die Regulierung des Schadens.

Schadenbeispiel 4

Ein Patient/Kunde, der Sie in Ihren Praxisräumen aufsucht, kommt auf einem frisch gewischten Boden zu Fall und bricht sich den Oberschenkelhalsknochen. Gegen Sie wird der Vorwurf einer Verkehrssicherungspflichtverletzung erhoben und der Kunde macht Sie für den Personenschaden und hervorgerufenen Verdienstunfall verantwortlich. Ihre Berufshaftpflichtversicherung analysiert die Forderungen des Patienten/Kunden dem Grunde und der Höhe nach und befriedigt diese. Wenn nicht berechtigte Forderungen gegen Sie gestellt werden, wendet Ihre Berufshaftpflichtversicherung die Forderung ab und führt auch ein mögliches Gerichtsverfahren in Ihrem Namen.