Wichtige Informationen über Wirtschaftlicher Totalschaden

Sie suchen wichtige Informationen über Wirtschaftlicher Totalschaden, doch haben bisher nicht das Richtige finden können? Aufgrund unser professionellen Versicherungserfahrungen wollen wir Ihnen im Folgenden das Wichtigste über Wirtschaftlicher Totalschaden berichten. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit auch persönlich zur Verfügung.

Wie lautet die Definition von Wirtschaftlicher Totalschaden?

Unter Wirtschaftlicher Totalschaden versteht sich wenn der Versicherungswert, je nach vertraglicher Vereinbarung den Zeitwert, Neuwert oder Gemeiner Wert, erreicht bzw. übersteigt. Gründe für einen wirtschaftlichen Totalschaden können sein:

Verlust der versicherten Sache ohne Aussicht auf Wiederbeschaffung.

vollständige Zerstörung der versicherten Sache.

Beschädigung der versicherten Sache, deren Reparaturkosten den eigentlichen Wert der versicherten Sache übersteigt.

Im Rahmen der Kraftfahrversicherung liegt ein wirtschaftlicher Totalschaden vor, wenn die veranschlagten Kosten der Reparatur höher sind als der Wiederbeschaffungswert des Kraftfahrzeuges. Von einem wirtschaftlichen Totalschaden wird aber auch dann geredet, wenn die Kosten der Reparatur, die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert übersteigen.

Die Reparaturkosten bei einen wirtschaftlichen Totalschaden

Wird der Schaden nur fiktiv abgerechnet (also auf Gutachtenbasis), muss auch der Restwert des beschädigten Fahrzeugs in die Berechnung einbezogen werden. Übersteigen die Reparaturkosten die Summe aus Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert, so hat der Geschädigte nur Anspruch auf diesen niedrigeren Betrag – auch hier spricht man von wirtschaftlichem Totalschaden. Der sog. Wiederbeschaffungswert (manchmal missverständlich auch als Zeitwert bezeichnet) ist derjenige Betrag, den ein Geschädigter aufwenden muss, um auf dem ihm zugänglichen Gebrauchtfahrzeugmarkt ein dem beschädigten alters-, ausstattungs- und zustandsmäßig entsprechendes Fahrzeug käuflich zu erwerben. Eine vielfach – insbesondere von Kfz-Sachverständigen vertretene Auffassung, wonach kein Totalschaden vorliegt, solange die Reparaturkosten 70% des Wiederbeschaffungswertes nicht übersteigen, ist nicht zutreffend; es kommt stets auf die konkrete Berechnung unter Berücksichtigung des Restwerts an, insbesondere kann die sog. 70-%-Grenze bei der fiktiven oder abstrakten Schadensabrechnung keine Bedeutung haben. In Ausnahmefällen, wenn nämlich der Geschädigte ein schützenswertes Interesse an der technischen Erhaltung des Fahrzeugs für den weiteren Gebrauch hat, können die Grenzen des Totalschadens bis auf 130% des Wiederbeschaffungswerts (und zwar ohne Berücksichtigung des Restwerts) erweitert werden, sodass dann auch Reparaturkosten ersetzt werden können, die den Wiederbeschaffungswert um bis zu 30% übersteigen.

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