Aufklärung über Rente wegen Erwerbsminderung

Sie benötigen notwendige Informationen über Rente wegen Erwerbsminderung, doch haben bisher nicht das Richtige gefunden? Wir haben profunde Erfahrungen über Versicherungen und wollen Ihnen daher im Folgenden das Wichtigste über Rente wegen Erwerbsminderung ideal erklären. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

Wie ist die Definition von Rente wegen Erwerbsminderung?

Nach dem seit 2001 geltenden Recht wird zwischen teilweiser und voller Erwerbsminderung unterschieden. Teilweise erwerbsgemindert ist, wer aus gesundheitlichen Gründen (Krankheit, Behinderung) nur noch in der Lage ist, zwar mindestens drei Stunden, aber weniger als sechs Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig zu sein. Voll erwerbsgemindert ist, wer gesundheitsbedingt nur noch weniger als drei Stunden täglich erwerbstätig sein kann. Es kommt dann die höhere Rente wegen voller Erwerbsminderung in Betracht. Sollte bei unter sechs- bis dreistündigem Leistungsvermögen kein Arbeitsplatz vorhanden und der Arbeitsmarkt verschlossen sein, ist aufgrund der von der Rechtsprechung entwickelten konkreten Betrachtungsweise ebenfalls die Zahlung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung möglich.

Abschläge bei Renten wegen Erwerbsminderung

Da die Rente wegen Erwerbsminderung oftmals von jungen Menschen unter 60 Jahren in Anspruch genommen wird, liegen der Berechnung der Rente teilweise nur wenige Beitragsjahre zu Grunde. Für den Fall, dass die Rente wegen Erwerbsminderung vor dem 60. Lebensjahr beansprucht wird, erhält der Versicherte für die Zeit zwischen Eintritt der Erwerbsminderung und dem vollendeten 60. Lebensjahr eine sogenannte Zurechnungszeit. Die Zurechnungszeit wird mit einem Durchschnittswert der zurückgelegten Versicherungszeiten bewertet und steigert so die Rente. Wird die Rente vor dem 63. Lebensjahr in Anspruch genommen, müssen Rentenabschläge in Kauf genommen werden. Für jeden Monat früherer Inanspruchnahme 0,3 Prozent, insgesamt jedoch höchstens 10,8 Prozent. Beginnt die Rente nach Vollendung des 63. Lebensjahres, ist sie abschlagsfrei. Diese Altersgrenze wird seit Januar 2012 schrittweise auf das 65. Lebensjahr angehoben. Ab 2024 wird eine abschlagsfreie Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erst mit 65 Jahren gezahlt. Wer dann jünger ist, hat Abschläge von bis zu 10,8 Prozent in Kauf zu nehmen.

Wir informieren über die Berufshaftpflichtversicherung

Die Continentale bietet sehr gute Versicherungsprodukte und ist auf die Berufshaftpflichtversicherung fokussiert und stellt Ihnen mit vielfältigem Lexikon profunde Auskünfte zur Verfügung. Neben Begriffen wie Rente wegen Erwerbsminderung informieren wir Sie auch beispielsweise über Rentabilität oder Rentenfinanzierung.