Wichtige Informationen über Regress

Sie recherchieren wichtige Informationen über Regress, doch haben bisher nicht das Richtige gefunden? Wir sind Versicherungsspezialisten und wollen Ihnen daher im Folgenden das Wichtigste über Regress optimal erläutern. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit auch persönlich zur Verfügung.Wir freuen uns Sie.

Wie definiert sich Regress?

Der Regress ist ein Begriff, der für die Rückforderung einer Leistung steht. Er ist bei Behörden genauso bekannt wie bei Versicherungen. Nachstehend wird auf die Versicherungsthematik eingegangen. Als praktisches Beispiel soll ein Verkehrsunfall herangezogen werden. Zwei Fahrzeuge kollidieren im Rahmen eines Verkehrsunfalles. Die Versicherung des Fahrzeuglenkers A zahlt den Schaden, der dem Fahrzeuglenker B entstanden ist, im Sinne der Kfz-Versicherung. Später erfährt die Versicherung aber, dass der Fahrzeuglenker A den Unfall nicht nur verschuldet hat, sondern dass er alkoholisiert unterwegs war. Damit beging der Versicherte eine Verletzung der Vereinbarungen der Kfz-Versicherung und das Versicherungsunternehmen ist nicht verpflichtet, den Schaden zu übernehmen. Aus diesem Grund wird der Schaden, der dem Fahrzeuglenker B bereits ersetzt wurde, beim Lenker A regressiert. Das bedeutet, dass der Fahrzeuglenker selbst für den Schaden, den er verursacht hat, aufkommen muss und die Versicherung hält sich in diesem Fall schadlos. Grundlage vieler Regressverfahren sind Gutachten, die erstellt werden, um den tatsächlichen Unfallhergang untersuchen zu lassen und den Schaden in seiner Höhe zu bemessen bzw. die Schuldfrage zu klären

Die Regressbegrenzung in der Kfz-Haftpflichtversicherung:

Wenn infolge einer Obliegenheitsverletzung der Versicherer leistungsfrei ist und als Folge davon gegen den Kunden einen Anspruch darauf hat, seine dem Geschädigten bereits geleisteten Aufwendungen erstattet zu bekommen, so kann dies bei heutzutage leicht zu erreichenden hohen Schadenssummen die Existenzvernichtung des Versicherungsnehmers bedeuten.

Um dies zu vermeiden, müssen die Versicherungen ihre Regressforderung der Höhe nach begrenzen. Sofern der gesamte von der Versicherung zu regulierende Schaden nicht geringer ist (dann ist der Regress auf die Schadenshöhe begrenzt), gelten folgende Höchstbeträge:

+ Für den Fall der Verletzung einer Obliegenheit vor dem Versicherungsfall ist der Regress auf 5.000 € begrenzt.

+ Für den Fall einer Obliegenheitsverletzung im bzw. nach dem Versicherungsfall kommt eine abgestufte Regressbegrenzung zur Anwendung:

+ Liegt eine besonders schwerwiegende vorsätzlich begangene Obliegenheitsverletzung vor, so ist der Versicherungsregress ebenfalls auf 5.000 € begrenzt.

+ Im Normalfall einer fahrlässigen Obliegenheitsverletzung nach dem Versicherungsfall beträgt der höchste Regressbetrag 2.500 €.

+ Wurde die Obliegenheitsverletzung zwar grob fahrlässig begangen, hatte sie jedoch weder Einfluss auf die Feststellung des Versicherungsfalls noch auf die Feststellung und den Umfang des zu ersetzenden Schadens, dann entfällt der Regress gänzlich.

Weitere Informationen zur Berufshaftpflichtversicherung

Wir von der Continentale sind auf die Berufshaftpflichtversicherung spezialisiert und bieten Ihnen mit unserem umfangreichen Lexikon profunde Informationen. Neben Begriffen wie Regress informieren wir Sie auch beispielsweise über Regionalklassen oder Reisegepaeckversicherung. Wir hoffen Ihnen hiermit geholfen zu haben.