Versicherungslexikon über Pflichtversicherung

Sie recherchieren wichtige Informationen über Pflichtversicherung, sind aber mit den bisherigen Ergebnissen nicht ganz zufrieden? Aufgrund unser professionellen Erfahrungen über Versicherungen wollen wir Ihnen im Folgenden das Wichtigste über Pflichtversicherung neutral erläutern. Wir freuen und auf Sie.

Wie erläutert sich der Begriff Pflichtversicherung?

Eine Pflichtversicherung ist eine Versicherung, deren Abschluss gesetzlich vorgeschrieben ist. Dies ist in vielen Ländern zum Beispiel bei KFZ-Haftpflichtversicherung, Berufshaftpflichtversicherung und vor allem bei der Sozialversicherung der Fall. Man unterscheidet – in der Regel staatliche – Versicherungssysteme mit gesetzlicher Zwangsmitgliedschaft, vor allem bei der Sozialversicherungspflicht, sowie die Pflicht zum Abschluss privater Versicherungen. In Deutschland wird dies vor allem bei den Versicherungen gewählt, die dem Schutz Dritter dienen, wie dies bei KFZ-Haftpflichtversicherung, der Berufshaftpflichtversicherung und als Jäger der Jagdhaftpflichtversicherung der Fall ist. Dieser Schutz wird aber bei der gesetzlichen Versicherung gegen Arbeitsunfälle auch im Wege der staatlichen Zwangsmitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft hergestellt.

Pflichtversicherung und Rentenversicherung

Arbeitnehmer, die eine abhängige Beschäftigung ausüben, sind bis auf wenige Ausnahmen in der Rentenversicherung pflichtversichert. Selbständige werden dagegen überwiegend nicht von der Versicherungspflicht erfasst. Die Pflichtversicherung ist eine Zwangsversicherung. Sie kann weder schriftlich noch mündlich ausgeschlossen werden. Über Fragen der Versicherungspflicht entscheidet in der Regel die Krankenkasse. Gegen die Entscheidung ist der Widerspruch und bei Ablehnung des Widerspruchs die Klage vor dem Sozialgericht möglich. Pflichtversichert sind in der Rentenversicherung außerdem im Wesentlichen: Auszubildende, nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen, Personen, denen Kindererziehungszeiten anzurechnen sind, behinderte Menschen, die in den anerkannten Werkstätten tätig sind, Wehrdienst- und Zivildienstleistende, Bezieher von Krankengeld, Verletztengeld, Ubergangsgeld, Bezieher von Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosengeld II, Empfänger von Vorruhestandsgeld.

Was gilt bei der Pflichtversicherung

Als Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttogehalt von bis zu 52.200,00 Euro sind Sie pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ihre Kinder und Ihren nicht erwerbstätigen Ehepartner können Sie beitragsfrei mitversichern. Geringfügig Beschäftigte, die unter 400 Euro brutto verdienen, sind nicht krankenversicherungspflichtig.

Berufshaftpflichtversicherung und mehr

Mit mehr als einhundert Jahren Erfahrung sind wir auf die Berufshaftpflichtversicherung fokussiert und bieten Ihnen mit dem sorgfältig ausgearbeiteten Lexikon solide Informationen. Neben Begriffen wie Pflichtversicherung informieren wir Sie auch beispielsweise über Pflichtbeitrag oder Photovoltaik-Versicherung. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen helfen konnten.