Was Sie wissen sollten über Pflichtbeitrag

Sie suchen Informationen über Pflichtbeitrag, doch haben bisher nicht das Richtige finden können? Aufgrund unser umfangreichen Erfahrungen über Versicherungen wollen wir Ihnen im Folgenden das Wichtigste über Pflichtbeitrag berichten. Wir freuen uns auf Sie.

Wie lautet die Definition von Pflichtbeitrag?

Unter dem Begriff Pflichtbeitrag versteht man im Bereich der Sozialversicherung vor allem den Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung, der vom Arbeitgeber abzuführen und von ihm und dem Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte zu tragen ist. Der Pflichtbeitrag muss entrichtet werden, sofern der Versicherte pflichtversichert ist. Pflichtversichert ist jeder Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis, sofern er in seinem Einkommen nicht die Versicherungspflichtgrenze erreicht. Mit Erreichen der Versicherungspflichtgrenze, die derzeit bei einem jährlichen Einkommen von 49.500 Euro liegt, kann sich der Arbeitnehmer von der Versicherungspflicht befreien lassen und zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Mit der Befreiung von der Versicherungspflicht wird dann selbstverständlich auch kein Pflichtbeitrag mehr zur Renten- und Pflegeversicherung fällig, jedoch muss dann privat vorgesorgt werden.

Wert der Beitragszeiten

Der Wert einer Beitragszeit eines Arbeitnehmers bemisst sich grundsätzlich nach dem Verhältnis seines in einem Kalenderjahr erzielten Brutto-Arbeitseinkommens zum durchschnittlichen Brutto-Arbeitsentgelt aller Versicherten im gleichen Kalenderjahr. Für bestimmte Versicherte gibt es jedoch Sonderregelungen:

Während einer Berufsausbildung werden u. a. die ersten 36 Pflichtbeiträge pauschal als Berufsausbildungszeit anerkannt, soweit sie vor dem 25. Lebensjahr liegen. Für Wehr- und Zivildienstleistende werden Beiträge aus einem fiktiven Verdienst in Höhe von 80 % der Bezugsgröße bezahlt.

Für Behinderte, die in gewisser Regelmäßigkeit eine Beschäftigung ausüben, werden Beiträge grundsätzlich unabhängig vom tatsächlichen Verdienst nach einer Mindestbemessungsgrundlage bezahlt. Sonderregelungen gelten ebenfalls für Lohnersatzleistungen, Kindererziehungs- und Pflegezeiten.

Neben den Beitragszeiten sind für die exakte Rentenberechnung auch so genannte beitragsfreie Zeiten sowie Warte-, Anrechnungs-, Zurechnungs-, Ersatz-und Berücksichtigungszeiten von Bedeutung.

Weiteres über die Berufshaftpflichtversicherung

Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung sind wir auf die Berufshaftpflichtversicherung fokussiert und bieten Ihnen mit dem vielfältigen Lexikon profunde Auskünfte. Neben Begriffen wie Pflichtbeitrag informieren wir Sie auch beispielsweise über Pflegerenten-Versicherung oder Pflichtversicherung.