Lexikon über Passiver Rechtsschutz

Sie brauchen adäquate Informationen über Passiver Rechtsschutz, doch haben bisher nicht das Richtige finden können? Wir sind Experten von Versicherungen und wollen Ihnen daher im Folgenden das Wichtigste über Passiver Rechtsschutz ideal informieren. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Wie ist die Erläuterung von Passiver Rechtsschutz?

Aufgabe des passiven Rechtsschutzes ist die Abwehr unberechtigter Schadenersatzforderungen durch die Versicherungsgesellschaft.

Unter passivem Rechtsschutz im Rahmen der D&O Managerhaftpflicht versteht man, dass der Versicherer für den Manager auch einen Rechtsstreit führt, wenn z.B. ein Schadenersatzanspruch, wegen angeblicher Pflichtverletzungen, gegen ihn gestellt wird. Dabei übernimmt der Versicherer die ggf. anfallenden Verfahrens- und Gerichtskosten. Stellt sich im oft langwierigen Rechtsstreit heraus, dass den Manager ein Verschulden trifft und eine berechtigte Pflichtverletzung vorliegt, begleicht der Versicherer darüber hinaus auch den Vernögensschaden im versicherten Umfang.

Der passive Rechtsschutz der Haftpflichtversicherung

Ereignet sich ein Unfall und verlangt der Geschädigte vom Versicherten Schadensersatz für einen Sach- oder Personenschaden, dann prüft die Haftpflichtversicherung zunächst den Anspruch. Denn schließlich kommt es in der Praxis häufig vor, dass eine Forderung unberechtigt oder nicht angemessen ist. Grundsätzlich begleicht eine Haftpflichtversicherung lediglich die Kosten, die sich aus der gesetzlichen Haftpflicht ergeben. Da nun nicht alle denkbaren Schäden vom Verursacher getragen werden müssen, sind gewisse Ansprüche ungerechtfertigt und können entsprechend abgewehrt werden. Die Versicherung prüft mittels eigener Rechtsabteilung stets die Sachlage und verweigert ggf. die Zahlungen an die Opfer. Kann außergerichtlich keine Einigung erzielt werden und ist die Haftpflichtversicherung der Meinung, dass der Anspruch unbegründet ist, übernimmt sie für den Versicherten sämtliche Anwalts-, Gutachter- und Gerichtskosten. Diese Funktion einer Haftpflicht wird als passiver Rechtschutz bezeichnet. Der Zusatz "passiv" heißt nichts anderes, als dass die Versicherung sich erst dann gerichtlich zur Wehr setzt, wenn sie vom Gegner verklagt wird. Bei Streitigkeiten mit Geschädigten benötigt der Verursacher eines Schadens demnach keinen eigenen Anwalt oder eine separate Rechtsschutzversicherung, da eine passive Rechtsschutzfunktion bereits Bestandteil des Vertrages ist.

Wir informieren über die Berufshaftpflichtversicherung

Die Continentale ist auf die Berufshaftpflichtversicherung fokussiert und bietet Ihnen mit umfangreichem Lexikon profunde Informationen. Neben Begriffen wie Passiver Rechtsschutz informieren wir Sie auch beispielsweise über Ordentliche Kündigung oder Personenschaden. Gerne sind wir auch persönlich für Sie da. Wir freuen uns auf Sie.