Lexikon zur Ordentliche Kündigung

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Wie ist die Definition von Ordentliche Kündigung?

Eine ordentliche Kündigung ist die einseitige Erklärung des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers, die das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist beenden soll. Sie unterscheidet sich von der außerordentlichen Kündigung, die in der Regel fristlos ausgesprochen wird. Bei der ordentlichen Kündigung muss die jeweils gesetzlich vorgeschriebene oder vereinbarte Kündigungsfrist eingehalten werden. Eine konkrete Frist oder ein datum muss in der Kündigungserklärung nicht genannt werden. Es genügt, wenn die Kündigung zum Beispiel zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgesprochen wird. Durch eine solche Formulierung ist es den Betroffenen möglich, den Beendigungstermin selbst zu ermitteln. Die maßgebliche Kündigungsfrist ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag, einem anwendbaren Tarifvertrag oder aus den gesetzlichen Vorschriften.

Ordentliche Kündigung des Versicherungsvertrags

Bei der ordentlichen Kündigung wird der Versicherungsvertrag zum Ablauf gekündigt. Die Kündigung muss nicht begründet werden. Die Kündigungsfristen unterscheiden sich je nach Vertragslaufzeit und sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen des jeweiligen Vertrags zu finden. Vielfach betragen sie drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Dabei ist das Versicherungsjahr – außer bei einigen Krankenversicherern – nicht mit dem Kalenderjahr gleichzusetzen. Vielmehr setzt es mit dem Beginndatum aus dem Vertragsdokument ein und endet ein Jahr später. In der KFZ-Haftpflichtversicherung gilt eine knappere Kündigungsfrist von nur einem Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres; bei den meisten Gesellschaften ist das Versicherungsjahr mit dem Kalenderjahr identisch. Bei diesen Versicherern muss die Kündigung bis zum 30. November eingegangen sein, um zum 31. Dezember wirksam zu werden.

Ordentlichen Kündigung bei der Lebensversicherung und privaten Krankenversicherung

Bei Lebensversicherungen und bei der privaten Krankenversicherung gelten andere Spielregeln für die Kündigung. So kann eine Lebensversicherung

nach dem ersten Versicherungsjahr zum Ende des laufenden Versicherungsjahres oder (wenn dies in in den Versicherungsbedingungen so bestimmt ist) Beitragszahlungszeitraums gekündigt werden. Bei den privaten Krankenversicherungen gilt eine Mindestversicherungsdauer von ein bis drei Jahren. Eine solche Police kann erstmals nach dieser "Mindestlaufzeit" zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Dabei ist darauf zu achten, was im Kleingedruckten steht, denn je nach Assekuranz kann das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr entsprechen oder aber auch ein Jahr ab Versicherungsbeginn betragen. Wird der Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig, kann er die private Krankenversicherung binnen zwei Monaten rückwirkend zum Beginn der Versicherungspflicht kündigen.

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