Wichtige Informationen zu Obliegenheiten

Sie benötigen adäquate Informationen über Obliegenheiten, doch haben bisher nicht das richtige finden können? Wir wollen Ihnen im Folgenden das Wichtigste über Obliegenheiten optimal erklären. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit auch persönlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

Wie lautet die Definition von Obliegenheiten?

Obliegenheiten sind spezielle Verhaltensvorschriften, die ein Versicherungsnehmer beachten muss, wenn er nicht seinen Versicherungsschutz teilweise oder vollständig gefährden möchte. Vom Krankenversicherer werden Pflichtverletzungen in solche vor und jene nach einem Schadensereignis eingeteilt. Wird ein Versicherungsvertrag abgeschlossen, geht der Versicherungsnehmer bestimmte Verpflichtungen ein. Diese werden im versicherungsrechtlichen Sprachgebrauch als Obliegenheiten bezeichnet. Die Folge einer Verletzung von Obliegenheiten beziehungsweise Pflichten des Vertrages führt zu einer Gefährdung des Versicherungsschutzes.

Obliegenheiten und Versicherung

In der privaten Krankenversicherung hat ein Antragsteller alle maßgeblichen Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Werden beispielsweise Vorerkrankungen oder Krankenhausbehandlungen verschwiegen, kann der Versicherer die Erstattung von späteren Behandlungskosten verweigern oder den Vertrag kündigen. Wenn sich ein Versicherungsnehmer in das Krankenhaus begibt, ist dies innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlungsaufnahme dem Versicherer anzuzeigen. Der Versicherungsnehmer hat eine jederzeitige Auskunftspflicht, wenn es die Leistungspflicht des Versicherers erfordert. Jede versicherte Person kann der Versicherer zu einem von ihm beauftragten Arzt betreffs einer Untersuchung schicken. Eine weitere Krankenhaustagegeldversicherung bei einem anderen Versicherer darf nur mit dem Einverständnis des Versicherers abgeschlossen werden.

Obliegenheiten des Versicherungsnehmers

Versicherungsnehmer haben zur Erhaltung des Versicherungsschutzes u. a. folgende Obliegenheiten zu beachten:

+ Der Versicherungsnehmer hat alle Antragsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten.

+ Jeder Versicherungsfall ist dem Versicherer unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche, schriftlich anzuzeigen.

+ Kommt es zum Prozess über den Haftpflichtanspruch, so hat der Versicherungsnehmer die Prozessführung dem Versicherer zu überlassen.

+ Der Versicherungsnehmer ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Versicherers einen Haftpflichtanspruch ganz oder zum Teil oder vergleichsweise anzuerkennen oder zu befriedigen.

Weitere Informationen zur Berufshaftpflichtversicherung

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