Hinweise über Einzugsermächtigung

Sie recherchieren exakte Informationen über Einzugsermächtigung, doch haben bisher nicht das Richtige finden können? Wir wollen Ihnen im Folgenden nun das Wichtigste über Einzugsermächtigung bestmöglich erläutern..

Wie ist die Erläuterung von Einzugsermächtigung?

Unter Einzugsermächtigung versteht sich eines von zwei Lastschriftverfahren bei Kreditinstituten im Rahmen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, bei dem der Zahlungsempfänger seinem kontoführenden Kreditinstitut die vom Zahlungsverpflichteten unterzeichnete Ermächtigung zur Belastung seines Kontos mit einem bestimmten Betrag und zu einer bestimmten Fälligkeit aushändigt. Das Einzugsermächtigungsverfahren wird auch im elektronischen Handel mit Verbrauchern eingesetzt.

Weitere Informationen zur Einzugsermächtigung

Der Gläubiger ist Zahlungsempfänger, seine kontoführende Bank die erste Inkassostelle, der Schuldner ist Zahlungspflichtiger, dessen kontoführendes Institut die Zahlstelle. Im Gegensatz zur Überweisung wird der Zahlungsvorgang bei der Lastschrift nicht vom Zahlungspflichtigen, sondern vom Zahlungsempfänger ausgelöst. Der Zahlungsempfänger erteilt der ersten Inkassostelle den Auftrag zum Einzug der Lastschriften und händigt dieser die vom Zahlungspflichtigen unterzeichnete Einzugsermächtigung aus. Zu unterscheiden ist ferner zwischen dem Valutaverhältnis (Zahlungsempfänger – Zahlungspflichtiger) und dem Deckungsverhältnis (Zahlstelle – Zahlungsverpflichteter). Die Lastschrifteinreichung kann beleghaft auf dafür vorgesehenen Vordrucken („Lastschriftbeleg“), im Datenträgeraustauschverfahren oder online durch Datenfernübertragung erfolgen. Dieser Zahlungsvorgang wird vom Zahlungsempfänger ausgelöst (so genannte „Pull“-Zahlung), indem das Konto des Zahlungspflichtigen mit einem Zahlungsbetrag belastet wird, dessen Höhe vom Zahlungsempfänger festgelegt worden ist. Dabei wird der Zahlungsauftrag vom Zahlungspflichtigen lediglich mittelbar über den Zahlungsempfänger erteilt. Die inhaltliche Gestaltung der Einzugsermächtigung orientiert sich an den Vorgaben eines zwischen den beteiligten Kreditinstituten geschlossenen Lastschriftabkommens, welches Rechtswirkungen nur zwischen den angeschlossenen Kreditinstituten entfaltet. Es ist ein Vertrag über den Lastschriftverkehr, den die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft und die Deutsche Bundesbank zur einheitlichen Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit Lastschriften abgeschlossen haben. Die erste Inkassostelle zieht auf der Grundlage der ihr vorliegenden Einzugsermächtigung den Lastschriftbetrag auf dem Inkassoweg bei der Zahlstelle ein; die Lastschrift muss den Vermerk „Einzugsermächtigung des Zahlungspflichtigen liegt dem Zahlungsempfänger vor“ enthalten. Fehlt dieser Vermerk, handelt es sich um einen Abbuchungsauftrag.

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