Nähere Infos über Ausfalldeckung

Sie suchen exakte Informationen über Ausfalldeckung, doch haben bisher nicht das Richtige finden können? Wir sind Spezialisten von Versicherungen und wollen Ihnen daher im Folgenden das Wichtigste über Ausfalldeckung berichten. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

Wie lautet die Definition von Ausfalldeckung?

Unter Ausfalldeckung versteht sich eine Kreditversicherung, die dem Versicherungsnehmer den Forderungsausfall ersetzt, der infolge der Zahlungsunfähigkeit eines Käufers entsteht. Der Versicherungsfall tritt ein bei

a) der Eröffnung des Konkursverfahrens oder dessen gerichtlicher Ablehnung mangels Massen,

b) einem gerichtlichen oder außergerichtlichen Vergleichsverfahren,

c) einer Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Abnehmers, die aber die Ansprüche des Gläubigers nicht in vollem Umfang befriedigt. Erstattet wird der Nettoausfall. Das ist der Betrag, der nach etwaigen Erlösen aus Vergleichs- oder Konkursquoten oder Sicherheiten unter Abzug der Selbstbeteiligung noch offensteht. Der Schadenersatz bewegt sich im Rahmen der festgelegten Versicherungssummen.

Ausfalldeckung und Haftpflichtversicherung

Wenn Sie selbst einen Schaden erleiden, Ihr Schädiger aber weder haftpflichtversichert ist, noch über ausreichende eigene Mittel verfügt, um Sie zu entschädigen, können Sie im Rahmen der Ausfalldeckung Ihre eigene Haftpflichtversicherung zur Entschädigung heranziehen. Bei Ausfall von rechtskräftig ausgeurteilten und vollstreckbaren Forderungen gegenüber Dritten gilt folgendes: Der Versicherer gewährt dem Versicherungsnehmer und der/den versicherten Person/en Versicherungsschutz für den Fall, dass eine versicherte Person während der Wirksamkeit der Versicherung von einem Dritten geschädigt wird und die daraus entstandenen Schadenersatzforderungen gegen den Schädiger nicht durchgesetzt werden können. Inhalt und Umfang der Schadenersatzansprüche richten sich in entsprechender Anwendung nach dem Deckungsumfang der PrivatHaftpflichtversicherung Ihres Vertrages. Darüber hinaus besteht Versicherungsschutz für Schadenersatzansprüche, denen ein vorsätzliches Handeln des Schädigers (des Dritten) zugrunde liegt und für Schadenersatzansprüche, die aus der Eigenschaft des Schädigers (Dritten) als Tierhalter oder -hüter entstanden sind. Die Schadenersatzforderung muss immer eine gewisse Mindestsumme betragen, erst wenn die Forderung über diese Mindestsumme hinausgeht, wird der übersteigende Anteil vom eigenen Haftpflichtversicherer getragen. Im Haupttarif vereinbarte Selbstbeteiligungen gelten zusätzlich. Z.B. erstattet Ihr Versicherer im Rahmen der Ausfalldeckung erst Forderungen über 2.500,- € und Sie haben in Ihrem Privathaftpflichtvertrag eine Selbstbeteiligung von 250,- € vereinbart, wird erst die über 2.750,- € hinaus gehende Forderung erstattet werden. Nicht Gegenstand der Ausfalldeckung ist die Vorsorgeversicherung sowie Schäden durch deliktunfähige Kinder. Nicht versichert sind Ansprüche des Versicherungsnehmers beziehungsweise der versicherten Person/en, für die ein Sozialversicherungsträger beziehungsweise Sozialhilfeträger leistungspflichtig ist. Nicht versichert sind Forderungsausfälle aus Schäden, die in ursächlichem Zusammenhang mit nuklear- und genetischen Schäden, Krieg, Aufruhr, inneren Unruhen, Streik, Aussperrung oder Erdbeben stehen. Die Ausfalldeckung kann gegen einen geringen Beitrag noch um eine weitere im Falle eines Falles sehr hilfreiche Komponente ergänzt werden. Schadenersatzrechtsschutz als Ergänzung zur Ausfalldeckung im Rahmen der PrivatHaftpflichtversicherung. Dieser Rechtsschutz hilft Ihnen bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen.

Wir informieren über Berufshaftpflichtversicherung

Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung sind wir auf die Berufshaftpflichtversicherung konzentriert und bieten Ihnen mit unserem vielfältigen Lexikon profunde Tipps. Neben Begriffen wie Ausfalldeckung informieren wir Sie auch beispielsweise über Aufsichtspflicht der Eltern oder Ausgabeaufschlag.