Beruf: Gesundheitspädagoge

Gesundheitspädagogen arbeiten mit dem einzelnen Menschen und mit Gruppen zusammen. Als Gesundheitspädagoge ist man sowohl für die Beratung, Schulung wie auch Bereitstellung von Informationen und Trainings zur Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung der Klienten verantwortlich. Sie begleiten, coachen Individuen, soziale Gruppen, Institutionen oder Betriebe in Fragen der Gesundheitsförderung. Des Weiteren erstellen Gesundheitspädagogen Konzepte und Planungsmodule für eine, auf die Wünsche der Klienten angepasste, gesunde Ernährung.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Gesundheitspädagogen ist eine Kombination aus Präsenz- und Fernstudium und beinhaltet Theorie- und Praxisanteile. Sie umfasst 8 Module, die von staatlich geprüften Fachkräften durchgeführt werden und u.a. die Bereiche einer lebendigen Gesundheitsküche, den Umgang mit Pflanzen als Heilmittel, der Naturheilkunde, den Einsatz von Bachblüten, Möglichkeiten der Homöopathie, den therapeutischen Einsatz von Tieren, Methoden der Gesprächsführung, Inhalte der Psychomotorik und Bewegungstherapie umfassen. In der Ausbildung erlangt man umfassende Kenntnisse über viele für die Zukunft und die Gesundheit relevante Wissensgebiete:

+ Biografie-Arbeit, behutsame Gesprächsführung, achtsame Körper- und Energiearbeit.

+ Kenntnisse über präventive Maßnahmen, ernährungs- sowie entwicklungs-

psychologische Theorien.

+ Stressmanagement, Bewegung und Entspannung für alle Altersgruppen.

Aufgaben

+ Sie informieren, beraten, schulen und trainieren Klienten in allen Fragen der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung.

+ Sie erarbeiten Konzepte und Problemlösungstrategien für gesunde und bedarfsgerechte Ernährung, Psychohygiene und zielgruppenorientierte Bewegungsangebote und führen entsprechende Maßnahmen mit ihren Klienten durch.

+ Sie beraten im Rahmen ihrer Zuständigkeit hinsichtlich psychosomatischer Störungen chronischer Krankheiten, über alternative Therapien und Entspannungstechniken und über Informationsquellen, die bei der Suche nach Facharztpraxen, Kurkliniken, Pflegediensten oder Physiotherapieangeboten helfen.

+ Zu ihren Arbeitsgrundlagen gehören u.a. Veröffentlichungen aus Gesundheitsforschung und Statistik

+ Sie planen, koordinieren und verwirklichen Maßnahmen der Gesundheitsförderung, beispielsweise mit Kursprogrammen, Beratungsangeboten oder Vorträgen.

+ Entspannungstraining, Rückenschule am Arbeitsplatz, Wirbelsäulengymnastik oder Suchtprävention.

Kompetenzen

+ Ernährungsberatung

+ Gesundheitsberatung

+ Gesundheitspädagogik

+ Gesundheitsvorsorge

+ Chirogymnastik

+ Wirbelsäulengymnastik

+ Entspannungstechniken

+ Naturheilkunde

+ Naturheilverfahren

+ Pädagogische Psychologie

Arbeitsplatz

Gesundheitspädagogen arbeiten in Institutionen und Einrichtungen wie z.B. Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen Gesundheitszentren, Fitness- und Wellnesseinrichtungen und andern Gesundheitseinrichtungen, bei Krankenkassen und an Volkshochschulen.

Auch sind Gesundheitspädagogen in Hotels und Clubanlagen tätig, bei Trägern der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie in Alteneinrichtungen.