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Die berufliche Haftpflichtversicherung des Pysiotherapeuten

Die berufliche Haftpflichtversicherung des Pysiotherapeuten

Auf die Tarifierungskriterien kommt es an !

Ein freiberuflich tätiger Physiotherapeut muss sich gegen mögliche Schadenersatzansprüche Dritter – in diesem Fall z.B. seiner Patienten, oder seines Vermieters – versichern. Das Angebot an Berufshaftpflichtversicherungen ist hier wie so häufig mannigfaltig, was die Auswahl des richtigen Tarifes nicht eben einfach macht. Die Beitragshöhen variieren nicht selten um mehrere 100% !

Worauf also kommt es an, wenn der Physiotherapeut seinen künftigen Haftpflichtversicherer auswählt ? Der folgende Beitrag soll eine Orientierung geben.

Kriterium Nummer 1 – Der Deckungsumfang

Hier zeigt der Markt ein nahezu durchgängig hohes Niveau im Umfang der versicherten Leistungen. Neben Personen – und Sachschäden sind so z.B. i.d.R. auch Vermögensschäden und Mietsachschäden in ausreichendem Maße mitversichert. Der zunehmend enger werdende Wettbewerb zwischen den einzelnen Gesellschaften hat hier für eine weitgehende Nivellierung des Deckungsumfangs gesorgt, was positiv für den Versicherten ist.

Bei der Höhe der versicherten Deckungssumme, also der maximalen Leistungshöhe je Schadenfall, ist sogar eine gewisse inflationäre Tendenz zu beobachten, also ein Trend zu immer höheren Versicherungssummen. In Anbetracht des in Deutschland recht zurückhaltenden Niveaus bei gerichtlich zugesprochenen Schmerzensgeldern  an Geschädigte, erscheinen Deckungssummen im zweistelligen Millionenbereich doch eher als übertrieben. So würde kürzlich z.B. bei einem Arzt, der bei der Geburt eines Kindes einen so schweren Fehler beging, dass das Kind lebenslang schwerstbehindert ist, im Prozess ein Schmerzensgeld gerade einmal 900.000 € gefordert. Deckungssummen zwischen 3 und 5 Millionen € sollten hier also durchaus ausreichen, um alle möglichen Ansprüche abzudecken.

Kriterium Nummer 2 – Die Höhe des Beitrags

Hier gibt es doch deutliche Beitragsunterschiede. Diese liegen häufig auch darin begründet, dass Versicherer unterschiedliche Tarifierungskriterien ansetzen, wenn es um die Festlegung des zu zahlenden Beitrags für die Berufshaftpflichtversicherung einer physiotherapeutischen Praxis geht.

Ein mögliches Tarifierungskriterium , das häufig zur Anwendung kommt, ist die Anzahl der in der Praxis tätigen Personen bzw. Mitarbeiter. Hierzu zählen dann natürlich alle tätigen Personen in der Praxis, auch z.B. die angestellte Reinigungskraft, oder die Teilzeit beschäftigte Buchhaltungskraft. Gerade bei größeren Praxiseinheiten mit mehreren Therapeuten ist der Versicherungsbeitrag dann eher hoch.

Die Continentale Versicherung tarifiert die Praxis eines Physiotherapeuten in der Berufshaftpflichtversicherung nach der Anzahl der Praxisinhaber. Die Anzahl der angestellt beschäftigten Mitarbeiter erhöht hier nicht den Beitrag. Dies hat natürlich eine sehr positive Auswirkung auf die Beitragshöhe, gerade bei größeren Praxen mit mehreren Mitarbeitern. Bei der Continentale  ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Physiotherapeuten bereits für 116,62 € im Jahr möglich und alle angestellten  Mitarbeiter der Praxis sind automatisch mitversichert !

Zusatzleistungen immer mit prüfen

Zwei Zusatzleistungen werden optional häufig mit angeboten und sind auch meistenteils sehr vorteilhaft für den Physiotherapeuten.

A)     Die Versicherung für das Praxisinventar (Geschäftsinhaltsversicherung)

Sie ist vergleichbar mit einer Hausratversicherung aber bezieht sich auf das Inventar einer Praxis. Versichert sind hier Gefahren wie z.B. Leitungswasser- oder Einbruchschäden.

In Kombination mit der Berufshaftpflichtversicherung bietet die Continentale hier interessante Bündelnachlässe.

B)      Der Einschluss der privaten Haftpflichtversicherung

Dieses Standartprodukt haben ohnehin die meisten deutschen Haushalte versichert und dies zu Recht. Der Einschluss dieses Risikos in die Berufshaftpflichtversicherung des Physiotherapeuten ist preislich sehr interessant. Bei der Continentale Versicherung kostet dieser Einschluss zum Beispiel nur 26 € im Jahr. Da der Beitrag der gesamten Police in der Regel auch als Betriebskosten steuerlich abgesetzt wird, ist der Beitrag nach Steuern in jedem Fall deutlich günstiger, als wenn man die Privathaftpflichtversicherung solo versichert und den Beitrag aus dem Nettoeinkommen finanziert

Fazit

Gerade für Physiotherapeuten, die angestellte Mitarbeiter beschäftigen, ist das Angebot der Continentale Versicherung besonders günstig, weil alleine die Anzahl der Praxisinhaber beitragsbestimmend bei der Haftpflichtversicherung ist.

Der Einschluss von Geschäftsinhalts- und Privathaftpflichtversicherung ist in aller Regel zu empfehlen.