Unsere Lebensumstände spiegeln die Summe aller in uns wirkenden erblichen und umweltbedingten Einflüsse. Den erblichen Einflüssen sind wir mehr oder minder ausgesetzt und zwar mit dem Ergebnis, dass wir so sind, wie wir sind. Die Wirkungen unserer Umwelt erfordern unsere ständige Reaktion. Sind wir stärker als sie, so können wir uns für das nächste Mal feien; sind wir schwächer, so müssen wir uns an sie anpassen oder zu Grunde gehen.

Anpassung ist unser biologisches Werkzeug des Überlebens. Anpassung bedeutet wirkungsgenaues Reagieren auf unumgehbare Einflüsse und Impulse. Das braucht Beweglichkeit und präzise Antworten.

Das Netzwerk der erblichen und umweltbedingten Einflüsse auf das daraus gewordene Knotenwerk der Zellen, Gewebe, Organe, Funktionen, des gesamten Körpersystems mit seiner Psyche und seiner mentalen Qualität, kausal, wechselbezüglich und rückkoppelnd darzustellen, ist Zweck der ClusterMedizin®. Sie ist das Abbild, die Grafik und die Auflistung von virtuell fokussierten Inhalten, die zu Diagnose, Prognose, zur Auswertung und Synthese dienen können. Daraus können Hilfen und Selbsthilfen entstehen, mit denen die Fähigkeiten des Körpers zur Bewegung, zur Adaption und zur Kommunikation gestützt, weiterentwickelt und unterhalten werden.

Ausgebildete Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen bieten die ClusterMedizin® als Methode der Behandlung an.

Ihr Nutzen liegt im schichtweisen Aufdecken körperlicher, psychischer und mentaler Symptome und deren interaktiven Zusammenhängen. Die Muster, die einzelnen Symptomen und ihren Gruppenbildungen zu Grunde liegen, werden miteinander verglichen und auf aussagekräftige Übereinstimmungen untersucht. Damit können nicht nur gegenwärtige Symptome geklärt, sondern auch vergangene auf ihre Ursächlichkeit hin hinterfragt und vor allem zukünftige im Rahmen ihrer Wahrscheinlichkeit erkannt und abgegrenzt werden.

Organische und anorganische Substanzen werden unter definierten Bedingungen kristallisiert. Das Kristallisat wird nach einem mathematischen Ordnungsmuster codiert. Die gewonnenen Codes (Numerische Sequenz, NSQ) sind die Quellen der Mustererkennung und bilden damit die Grundlage für jede weitere Anwendung.

In einem Wissenspool werden diese Codes (NSQ) und ihre Hintergründe, Inhalte und Bedeutungen gespeichert und sind aus jeder dieser Richtungen abruf-, sowie mit ähnlichen Daten verrechen- und vergleichbar. Inzwischen verfügt dieser Pool über etwa 700.000 Datensätze mit mehreren Milliarden Verzweigungsmöglichkeiten. Jede Verzweigung kann zu einer neuen Erkenntnis (Klassifikation) führen.

Soll nun z.B. aus dem Speichel eines Menschen prognostiziert werden, so führt dies über den Code (NSQ) aus dem Speichel zu dessen Abgleich mit den gesamten Codes des Pooles. Die Ergebnisliste zeigt, welche Bestandteile des Pools die grösste Musterähnlichkeit zur abgegeben Probe haben. Werden diese Ergebnisse artentypisch miteinander verknüpft, so entstehen Texturen, die eine Prognose begründen können.

Der Vorteil einer solchen Ergebnisgewinnung liegt darin, dass verschiedenste Domänen (Organe, Psyche, Funktionen, Degeneration, etc.) mit diesem einen Mittel des probabilistischen Mustervergleichs klassifiziert werden und dazu nicht verschiedene Methoden oder unterschiedliche apparative Verfahren notwendig sind. Das eine, hier benutzte Verfahren liefert Ergebnisse der Analogie innerhalb der Physiologie, der Psychologie, der Neurophysiologie, des Verhaltens, des Befindens, der Störungen, der Entartungen, der künftigen Entwicklungswahrscheinlichkeiten, uvm., aber auch der Regulationen und Umstimmungen. Aus einer Quelle der Information werden die kognitiven und die reaktiven Möglichkeiten abgeleitet.