Existenzgründung als Fußpfleger / Podologe – Welche Versicherungen sind nötig ?

Wer als Fußpfleger / Podologe den Schritt in die Selbstständigkeit geht, sieht sich gerade zu Beginn seiner Tätigkeit mit einer Reihe von Fragen konfrontiert. Dies geht von der Auswahl geeigneter Räumlichkeiten über Fragen der Kranken- und Rentenversicherung bis zum Thema Haftpflichtversicherungsschutz. Hierauf soll im Folgenden näher eingegangen werden.

Eigene Praxisräume,  Untermieter in bestehender Praxis oder rein mobiles Arbeiten beim Patienten vor Ort ?

Eigene Praxisräume verursachen laufende Kosten in Form von Miete und Nebenkosten. Hinzu kommen die einmaligen Investitionen für die Geschäftsausstattung. Wer sein geplantes Geschäftsmodell auf dem Betrieb eigener Räumlichkeiten aufzubauen plant tut gut daran, sich zuerst einen Überblick über diesen Kostenapparat zu verschaffen. Wichtig ist hierbei auch, an eine Geschäftsinhaltsversicherung zu denken, die die selbst eingebrachten Werte (Behandlungsstuhl, sonstige Möbel, Technik, Waren und Vorräte)  im Falle eines Feuer-, Leitungswasser- oder Einbruchschadens abzusichern. Mit ca. 6 € im Monat ist dieser Versicherungsschutz relativ preiswert zu haben. Und ein möglicher Ausfallschaden, wenn nach z.B. einem Wasserschaden die Praxis vorübergehend nicht nutzbar ist, ist hier bereits mit abgedeckt.

Ein Fußpfleger / Podologe, der in einer fremden Praxis arbeitet oder in einer stationären Einrichtung dort überlassene Räumlichkeiten nutzt, benötigt hierfür keine Geschäftsinhaltsversicherung. Wichtig ist dann in jedem Fall aber die Berufshaftpflichtversicherung, die einen fahrlässig verursachten Schaden am fremden Eigentum versichert. Dies gilt in gleichem Maße, wenn eine reine mobile Praxis betrieben wird.

Krankenversicherung

Hauptberufliche Fußpfleger / Podologen sind immer dann bei der Krankenversicherung als „Selbstständige“ eingestuft, wenn der überwiegende Teil des Einkommens aus dieser Tätigkeit bezogen wird. Wer nur im Nebenberuf als Fußpfleger / Podologe arbeitet, im Hauptberuf aber einer angestellten Tätigkeit mit mehr als 450 € Monatsgehalt nachgeht, bleibt pflichtversichertes Mitglied in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Hauptberuflich Selbstständige können zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Privaten Krankenversicherung (PKV) wählen. In der GKV richtet sich die Höhe des Beitrags nach dem Einkommen. Der Mindestbeitrag liegt jedoch bei ca. 330 € im Monat. In der PKV richtet sich der Beitrag nach dem Eintrittsalter und dem gewählten Versicherungsumfang. Die private Krankenversicherung lohnt sich daher nur für Personen, die noch relativ jung sind. Mit einem Alter von über 40 Jahren lohnt der Eintritt in die private Krankenversicherung meistens nicht mehr. Jüngere Personen sollten sich unbedingt fachmännisch beraten lassen. Denn Themen wie z.B. die Mitversicherung von Kindern oder die Beiträge im Alter sind immer individuell zu betrachten.

Rentenversicherung / Schutz bei Berufsunfähigkeit

Wer hauptberuflich seinem Beruf als Fußpfleger / Podologe nachgeht ist nicht zur Beitragszahlung in die Gesetzliche Rentenversicherung verpflichtet. Eine freiwillige Mitgliedschaft ist möglich. Auch hier ist eine pauschale Aussage zum Sinn und Unsinn des Verbleibs in der Gesetzlichen Rentenversicherung nur schwer möglich. Das Alter des Selbstständigen, sein Familienstand, die Vermögenssituation und seine berufliche Vita (Vorversicherungszeiten) machen jeden Fall individuell.

Eine private Altersversorgung stellt in jedem Fall eine gute Entscheidung dar. Entweder als ausschließliche Absicherung im Alter und bei möglicher Berufsunfähigkeit, oder als Ergänzung der gesetzlichen Rentenleistungen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass ein gewähltes Produkt einerseits das Erreichen des gewünschten Sparziels sicherstellt, andererseits aber auch genügend Freiraum lässt, um die Höhe der Einzahlungen dem geschäftlichen Erfolg anzupassen. Auch die steuerliche Absetzbarkeit der Sparbeiträge spielt eine wichtige Rolle.

Das Heilwesenversorgungswerk der Continentale Versicherung bietet alle genannten Grundvoraussetzungen, um als Fußpfleger / Podologe für das Alter und den Fall der Berufsunfähigkeit vorzusorgen.

Berufshaftpflichtversicherung

Ohne eine Berufshaftpflichtversicherung sollte kein Fußpfleger / Podologe seine Tätigkeit aufnehmen. Das Risiko wegen eines Behandlungsfehlers oder sonstigem, an fremdem Eigentum verursachten Schaden in Haftung genommen zu werden, ist einfach zu hoch.

Die Berufshaftpflichtversicherung der Continentale versichert Fußpfleger / Podologen bereits für weniger als 10 € im Monat. Gegen einen geringen Beitragszuschlag (ca. 2 € im Monat) ist die ohnehin nötige Privathaftpflichtversicherung hier dann sogar mitversicherbar. Eine Bündelung von privater und beruflicher Haftpflichtversicherung ist auch unbedingt zu empfehlen. Denn nur so können lästige Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen privaten und beruflich verursachten Haftpflichtschäden umgangen werden.

Fazit

Ein selbstständiger Fußpfleger / Podologe erhält bei der Continentale einen herausragend günstigen und zugleich passgenau auf seinen Bedarf abgestimmten Versicherungsschutz. Weitere Informationen finden Sie hier: https://berufshaftpflichtversicherung1.de/podologe/

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